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Warum Kay Wiedemann?

Kay Wiedemann wurde als schlechter Schüler „geadelt“. Die Frage, wie konnte ich den schulischen Malus kompensieren? Ohne zu wissen, war ich für mich mit Positionierung-Fragen konfrontiert. Meine Lösung: den Lehrer und Mitschüler zu beeindrucken, z.B. indem ich als Steinzeit-Menschen mit Katzenfell und Knüppel bewaffnet eines Morgens in die Schule kam. Oder, aus Bausand vor der Schule die Topographie des Teutoburger Waldes nachbildete, oder mich als Kartenwart in Schulpausen engagierte und ich bei Regenwetter – und es war immer Regenwetter – mein Pausenbrot nicht auf dem Schulhof hatte essen müssen …

Kurz gesagt: schnell ein vorteilhaftes Profil zu bauen.
Die ersten Berufs-Erfahrungen sammelte Kay Wiedemann als Art Director bei McCann in Hamburg – unter anderem mit der Einführung der Coca-Cola-Marke „Sprite“. Markenerfahrung erfolgte als Kreativ-Direktor bei Publicis Frankfurt z.B für Nestlé und Nescafé. 1990 machte er sich mit der Adworks Werbeagentur GmbH selbstständig. 

Welche Erfahrung hat der Autor?

Mit der Selbstständigkeit steigerte sich die Lernkurve. Aufgabe war die Sicht des Auftraggebers kennen zu lernen, Learning by Listening, dann Learning by doing. In dieser Zeit  sagten die klassischen Medien: Product is the Hero! Das Internet erforderte Kommunikation höhe Anforderung an Kundenprofile, Sichtbarkeit, wechselnde gesellschaftliche Sensibilitäten. Märkte und Vertriebskanäle wurden zunehmend fraktal. Darum brauchte es einen differenzierten Blick auf die Kommunikation. 

Kay Wiedemann erkannte, dass für Produkte der kommunikative Goldstandard der USP allein nicht mehr reichte. Medien und Vertriebsmix forderten Botschaften mit Wiedererkennbarkeit. So entwickelte Kay Wiedemann das „Marken-Metaprinzip“. Der USP wurde durch einen Dreiklang ersetzt. Das ermöglichte ein e Überzeugungs-Kaskade in drei Themen a) vom praktischem Nutzen, b) gesellschaftlicher Integration und c) sinnstiftender Bedeutung. Damit entwickelte Kommunikation vom „Produkt-Hero“ zum „Marken-Hero“.

Das vereinfachte für Juristen und in Finanzwirtschaft erfahrene Unternehmens-Etagen den Blick in die inneren Kraftlinien einer Marke je nach z.B. Zielgruppen, Medien und Vertriebseinsatz. Hiermit war die einfachste, im Markt verfügbare Formel  Markenbildung gefunden.

  1. das „Marken-Metaprinzip“ bildet die einfachsten Formel für Lebenswelten der Verwender.
  2. In der Tiefe des „Marken-Metaprinzip“ liegt die DNA als Wurzel, aus denen Äste und Blüten heraus treiben, nicht identisch, je nach Richtung verschiedenen.
  3. Das „Marken-Metaprinzip“ und die DNA in Gestalt einer Wurzel sichern Erkennbarkeit des Gleichen, die Marke.

Grau ist alle Theorie- jetzt geht es um Sichtbarkeit

Gehen Sie einen Schritt weiter, lernen Sie den Kern des „Marken-Metaprinzips“ kennen. – das sind drei gewinnbringende Minuten.
In diesem Video entwickelt Kay Wiedemann das einfachste Markenmodell der Welt, dass „Marken-Metaprinzip“. Er illustriert die Grundzüge anhand eines Dorfes: Mit der Symbolkraft von
„Acker – Häuser – Kirche“ entsteht das einfach anwendbare System des Prinzips markenstarker Kommunikation.

Wo kam „Marken-Metaprinzip“ zur Anwendung?

Es ist ein Labor-Modell. Es hat außer ein paar Projekten für Lufthansa oder 3M keine große Marktdurchdringung. Die Vorstellung des „Marken-Metaprinzip“ fand hinter akademischen Mauern statt zum Beispiel an Universitäten, bei der IHK, der GIZ sowie als Gastprofessor im Ausland. Dort hat er gemeinsam mit Studierenden und Marketing-Fachleuten Praxisbeispiele entwickelt, analysiert und ihre Wirkmechanismen herausgearbeitet.

Warum ist das Marken-Metaprinzip so wichtig?

Dem Kennenlernen einer neuen Idee wohnt nicht nur ein Zauber inne – es steckt auch kommunikative Effizienz darin.
Die Ordnung des Markenmeta-Prinzips liegt darin eine DNA für Marken zu schaffen. Man könnte es auch eine kommunikative Wurzeln nennen und die Kommunikation als die Blüten. Das schafft vielfältige kreative Lösungen, selbst über alle zeiten, Produktvarianten und Medienkanäle hinweg. 

Gibt es dazu Grundlagenforschung?

Ja –
… und sie geht zurück auf das Jahr 1781, auf [glossary_exclude]Immanuel Kant[/glossary_exclude].
Er stellte die grundlegende Frage: „Was ist der Mensch?“ und unterteilte sie in drei zentrale Themenbereiche:

Wie Sie das Herzstück Ihrer Marke als Produkt oder Dienstleistung finden:

Das Video zum „Marken-Metaprinzip“ vermittelt die wesentlichen Bausteine für Produkt / Dienstleistung.
Daher eine Anregung: Versuchen Sie, die drei Ebenen des Marken-Metaprinzips in ihrer Kommunikation zu finden. Welche Elemente sind vorhanden, Oder anders gesagt: Wo erkennen Sie Defizite? Hier finden Sie einen Impuls, um die Bestandteile Ihrer Kommunikation gezielt weiterzuentwickeln. Das ist doch ein interessantes kostenloses Experiment.

Das Marken-Metaprinzip im Vergleich:

Es lebe der Wettbewerb – und die bessere Idee!
Lange galt der USP als das zentrale Kriterium für differenzierende Produkt- und Kommunikationsstrategien. Die Marke als vertrauensbildende Größe trat dabei oft in den Hintergrund. Heute gibt es ein neues System: das Marken-Metaprinzip.
Ein Geheimtipp: Dieses anschauliche Prinzip eignet sich auch für Kunden, die sich im preisgetriebenen, vertriebsorientierten Denken zu Hause fühlen.
Unsere Empfehlung: Erweitern Sie Ihre Perspektive auf Markenentwicklung – mit einem Prinzip, das strategische Tiefe und symbolische Klarheit verbindet.

Sehen Sie die sieben Methoden zur Marken Profilierung im chatGPT Vergleich.

Tabelle einsetzen

 

 

1. Ergänzung. Tabasco

Zugegeben das Marken-Metaprinzip ist annähend unbekannt. das tut der Schärfe des Gedankens keinen Abbruch.

Drei Ebenen schaffen Bedeutungs-Räume des Markenmeta-Prinzips:

Der Acker beschreibt die Realität und die Leistung.
Die
Häuser beschreiben den Nutzen für Menschen und Gemeinschaft.
Die
Kirche beschreibt einen Sinn-Raum, Identität und Sehnsucht.

Die Bedeutungen lassen sich in einem kleinen Essay bildhaft vermitteln.

Von Tabasco zu Markenblüten – das Markenmeta Prinzip

Manchmal entstehen neue Gedanken an unerwarteten Orten.
Ausgangspunkt war die einfache Frage nach der Entstehung der Tabasco-Sauce. Wie kam Edmund McIlhenny im Jahr 1868 auf die Idee, aus Chili, Salz und Essig eine Würzsauce zu entwickeln? Die Antwort führte zu einer überraschenden Erkenntnis. McIlhenny erfand nicht die Chili. Er erfand auch nicht das Salz oder den Essig. Seine eigentliche Leistung bestand darin, drei vorhandene Elemente zu einer verlässlichen, wiederholbaren Qualität zu verbinden. Er schuf eine Normierung, aus der ein außergewöhnliches Produkt entstand.

Von dort führte der Gedanke zu Steve Jobs und Sam Altman.

Steve Jobs erfand weder den Computer noch das Smartphone. Er verband Technik, Design und Benutzerfreundlichkeit zu einer neuen Einheit. Sam Altman erfand nicht den Transformer. Seine Leistung bestand darin, vorhandene Technologien zu einem Produkt zu entwickeln, das künstliche Intelligenz für Millionen Menschen zugänglich machte.

Allen drei gemeinsam ist weniger die Erfindung einzelner Bausteine als die Fähigkeit, eine stabile Grundlage zu schaffen, aus der immer wieder Neues entstehen kann. An diesem Punkt entstand die Verbindung zu meinem Markenmeta-Prinzip.

Bisher verstand ich das Modell Acker – Häuser – Kirche vor allem als Struktur zur Analyse und Entwicklung von Marken. Während unseres Gesprächs wurde mir jedoch etwas Neues bewusst:

Das Markenmeta-Prinzip normiert nicht nur kreativen Ideen – sondern es normiert ihre Wurzel als Ursprung für weitere Entwicklung.
Die findet statt auf drei Ebenen.

Der Acker beschreibt die Realität und die Leistung.
Die Häuser beschreiben den Nutzen für Menschen und Gemeinschaft.
Die Kirche beschreibt Sinn, Identität und Sehnsucht.

Diese drei Ebenen bilden den inneren Halt einer Marke.

Die Kampagnen, Produkte, Designs und Geschichten sind dagegen die Blüten. Sie dürfen sich verändern, weil sich Zeiten, Märkte und Menschen verändern. Gerade weil die Wurzeln stabil bleiben, können die Blüten immer wieder neu entstehen. Darin liegt möglicherweise die eigentliche Kraft einer Marke.

Das Prinzip einer inneren Ordnung war damit neu definiert.

So entstand ein neues Bild:
Eine Marke ist kein Logo. Eine Marke ist kein Slogan. Eine Marke ist ein lebender Organismus.

Die Wurzeln geben Halt:
Der Stamm verbindet.
Die Blüten verändern sich mit den Jahreszeiten.
Die Früchte sind Vertrauen, Bedeutung und Erinnerung.

Der Gedanke in einem Satz zusammenfassen:

Starke Marken wachsen nicht aus immer neuen Ideen. Sie wachsen aus einer starken Wurzel, die immer neue Ideen hervorbringt.
Oder noch kürzer:
‚Nicht die Blüten machen eine Marke stark – sondern ihre Wurzeln.

Ich finde, dieses Dokument beschreibt nicht nur den Weg von Tabasco zu dem Markenmeta-Prinzip, sondern auch den Erkenntnisprozess selbst gerade weil der Interessierte Leser den Gedanken Schritt für Schritt miterlebt.

 

2.  Die Entwicklungsgeschichte

Von der Markentechnik zur Wurzel der Marke

Eine kleine Entwicklungsgeschichte

Marken entwickeln sich nicht sprunghaft. Neue Gedanken entstehen meist dadurch, dass jemand einen vorhandenen Gedanken weiterdenkt.

Den ersten großen Schritt machte Hans Domizlaff. Seine Markentechnik stellte nicht das Produkt, sondern das Vertrauen in den Mittelpunkt. Eine starke Marke entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Verlässlichkeit. Qualität, Verhalten und Wiedererkennbarkeit schaffen über Jahre jenes Vertrauen, das den eigentlichen Wert einer Marke ausmacht.

Jahrzehnte später beschrieb Klaus Brandmeyer ein Phänomen, das starke Marken auszeichnet: ihre Selbstähnlichkeit. Marken verändern Produkte, Kommunikation und Märkte und bleiben dennoch unverwechselbar. Wie in der Natur ähneln sich die Teile dem Ganzen, ohne identisch zu sein. Neue Produkte, Dienstleistungen und Kommunikationsformen tragen denselben Charakter. Selbstähnlichkeit erklärt, warum eine Marke trotz Veränderung dieselbe bleibt.

In zahlreichen Gesprächen über dieses Thema entstand bei uns eine weitere Frage: Woher kommt diese Selbstähnlichkeit eigentlich?

Die Antwort lag möglicherweise noch eine Ebene tiefer.

Nicht die Selbstähnlichkeit ist der Ursprung einer Marke, sondern ihr sichtbares Ergebnis. Dahinter steht eine gemeinsame Quelle, die allen Erscheinungsformen ihren Charakter verleiht.

So entstand der Gedanke der Wurzel.

Wie bei einem Baum wachsen Stamm, Äste, Blätter und Früchte in unterschiedliche Richtungen. Sie unterscheiden sich, gehören aber erkennbar zusammen, weil sie aus derselben Wurzel entstehen.

Genau darin liegt der Gedanke des Marken-Metaprinzips.

Eine Marke besteht nicht nur aus Produkten oder Kommunikation, sondern folgt einer inneren Wachstumslogik. Aus einer gemeinsamen Wurzel entstehen reale Leistungen, soziale Beziehungen und sinnstiftende Orientierung. Im Bild des Marken-Metaprinzips sind dies Acker, Häuser und Kirche.

Der Acker steht für die reale Leistung und den praktischen Nutzen. Die Häuser stehen für Gemeinschaft, Vertrauen und gesellschaftliche Anerkennung. Die Kirche steht für Sinn, Orientierung und kulturelle Bedeutung.

Alle drei Ebenen wachsen aus derselben Wurzel. Deshalb können sich Produkte, Dienstleistungen und Kommunikationsformen im Laufe der Zeit verändern, ohne ihren Charakter zu verlieren.

So betrachtet erzählt die Entwicklung der Markenlehre eine interessante Geschichte:

Domizlaff fragte: Wie entsteht Vertrauen?

Brandmeyer fragte: Wie bleibt eine Marke trotz Veränderung dieselbe?

Das Marken-Metaprinzip fragt schließlich: Welche gemeinsame Wurzel erzeugt diesen Charakter immer wieder neu?

Vielleicht liegt genau darin der nächste Schritt der Markenentwicklung: Nicht mehr nur die Konsistenz einer Marke zu bewahren, sondern ihre innere Quelle zu verstehen. Denn was aus derselben Wurzel wächst, darf sich verändern und bleibt sich gerade dadurch treu.

 

 

 

3. Grundlage

Kunden sind in der Regel eher fakten- und datenorientiert.
Es geht um Produktqualität Produktinnovation, Absatzkanäle, Platzierung im Handel, Preisleistung und letztlich auch um Kommunikation.
Aus diesem Bündel von dem entwickelt sich die Marke, um Vertrauen für das Angebot beim Käufer zu gewinnen.

Im Thema Kommunikation entsteht die Frage, wie kann effektiv kann eine Marke in der Vorstellungskraft der Käufer begehrlich werden.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Kunden eher die gestalterische Oberflächlichkeit einer Lösung, aber nicht die Bausteine zur Wertentfaltung der Marke erkennen.

Darum habe ich versucht die Bausteine der Kommunikation zwischen Markenbildung und Verkaufsförderung auf die denkbare und einfachste Art zu veranschaulichen. Es ist die Freude ein Inhalts-System auf eine einfachste Basis zu stellen die jeder eigener Erfahrung nachvollziehen kann.

Ich habe ein Baukasten mit kommunikativen Elementen entwickelt,
dass ich ”Marken-Meta-Prinzip“ genannt habe.

Hierbei hilft mir ein denkbar einfaches Bild.
Anhand eines Dorf-Bildes werden 3 Ebenen unterschieden.
Unterste Ebene: Acker = Themen zu Produkt Leistung
darüber die
Mittlere Ebene: Häuser = Themen zu Beziehungen und Lifestyles
darüber die obere Ebene Kirche = immaterielle Sinnwerte

Mit den drei Meta-Ebenen ist es möglich eine Marke mit den drei inhaltlichen Bausteinen zu beschreiben. Das hat den Vorteil, dass sowohl Unternehmens Kunden als auch Verbraucher die gestalterischen Bausteine aus ihren eigenen Erfahrungen nachvollziehen können. Denn diese drei Bausteine decken alle menschlichen Erfahrungen ab.

Aus diesen Meta-Bausteinen, nenne sie mal ”den ewigen Wert-Komponenten” werden individuelle gestalterische Lösungen für ein Produkt oder Dienstleistungen entwickelt.

Dieses Prinzip das Marken>Meta>Prinzip konnte ich in mehreren Vorträgen an Universitäten in Belgrad und Deutschland vorstellen.

Das Urheberrecht hat Kay Wiedemann.
Die Anwendung und der Bezug daraus ist den
Söhnen Max und Benjamin Wiedemann vorbehalte.

Markenmetaprinzip auf YouTube

Marken Meta Prinzip oder Das Markendorf oder Brand Village